Brilon, 10.10.2015, von K. Suermann

THW Jugend fertigt Handyladestation für die Gäste in der Notunterkunft Brilon

Die beiden Jugendbetreuer beim THW Brilon, Anja Tebart und Marcel Stenger, haben mit Ihren Junghelfern eine Handyladestation für die Gäste in der Notunterkunft in Brilon gebaut.

Ludger Laufer(Einrichtungsleiter), Ulf Tebart (Zugführer), Marcel Stenger und Anja Tebart beide Jugendbetreuer beim THW Brilon.

Heute hat fast jedes Kind im Schulalter schon ein Smartphone. Eltern und Kinder wissen es zu schätzen, wenn man mit dem Handy mit einander Kontakt halten kann. „ Kann Mama oder Papa mir schnell helfen? Oder ein kurzer Anruf der Eltern sagt das es dem Sprössling gut geht.“ Nicht anders geht es unseren Gästen in der Notunterkunft am Schulzentrum. Viele haben schlimmes durch gemacht, warten auf einen Anruf aus der Heimat wie es den Angehörigen und Freunden in dem Kriegsgebiet geht, andere suchen ihre Angehörigen, die sie auf der Flucht verloren haben. Für uns ist das Handy eine Art „Statussymbol“ geworden. Für die Flüchtlinge ist es die einzige Verbindung in die Heimat. Sie hüten es wie einen Schatz, da auf den Handys oft die letzten Bilder von den Verwandten und der Heimat gespeichert sind die sie noch besitzen.

Handy brauchen zum Laden der Akkus halt auch Strom und eine Steckdose, was bei der Flut an Handys in der Notunterkunft ein Problem war. Da hat die THW Jugend in Brilon ins Rad gegriffen, und in einem Jugenddienst am letzten Samstag eine Ladestation gebaut. Diese Ladestation ermöglicht das zeitgleiche laden von 16 Handys.


  • Ludger Laufer(Einrichtungsleiter), Ulf Tebart (Zugführer), Marcel Stenger und Anja Tebart beide Jugendbetreuer beim THW Brilon.

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