Fachgruppe Ortung Typ A, FGr O (A) - Lauschangriff mit Schnüffelnasen

FGr Ortung

Die Fachgruppe Ortung (FGr O) erkundet Schadengebiete und ortet verschüttete, eingeschlossene, vermisste und abgängige Personen mittels technischer Ortungsgeräte und ggf. durch den Einsatz ausgebildeter und geprüfter Rettungshunde. Sie unterstützt insbesondere Bergungseinheiten bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.
Im THW-Auslandseinsatz übernimmt sie Aufgaben aus ihrem gesamten Leistungsspektrum.

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Geräteausstattung

Die Fachgruppe Ortung verfügt über technisch-/elektronische Ortungsgeräte, Geräte zur Ersterkundung, Sanitäts-, Rettungs- und Sicherungsgerät.
Die Fachgruppe Ortung, Typ A verfügt darüber hinaus über eine spezifische Rettungshunde- Ausstattung.

Ortungsmethoden

Hier werden nun die drei gängigsten Ortungsmethoden vorgestellt. Sollten noch keine "Ortungsspezialisten" vor Ort sein, kann mit der "Horch-, Ruf-, Klopfmethode" begonnen werden. 
Die biologische und die technische Ortung werden vorzugsweise kombiniert eingesetzt. (= größtmöglicher Einsatzerfolg!)
"Horch-, Ruf-, Klopfmethode" (traditionell, ohne Hilfsmittel)
Für die "Horch-, Ruf-, Kopfmethode" (oder auch Methode "Mensch") benötigt man eine Führungskraft und eine geeignete Anzahl an Helfer (je nach Trümmerlage).
Die Helfer legen sich möglichst kreisförmig auf die Trümmer. Die Führungskraft sucht sich eine erhöhte Position, von der sie die Helfer sehen kann.
Nachdem alle Helfer kurz in die Trümmer hineingerufen (z. B. "Hier ist Hilfe!", I-Laute sollen weiter in die Trümmer reichen!) und geklopft haben, horchen sie in die Trümmer hinein. Wenn ein Helfer etwas hört, zeigt er mit dem ausgestreckten Arm in diese Richtung.
Durch den Schnittpunkt dieser "Linien" kann die Führungskraft die Position der verschüttete Person bestimmen.                        

Pro:

- Keine speziell ausgebildeten Helfer, kein "Gerät" notwendig.

Kontra:

- Helfer müssen auf Trümmer (Eigengefährdung)

- Eingeschränkte Reichweite

- die verschüttete Person muß bei Bewußtsein sein